Workshop zur Systematisierung von Projekten zur Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene

Was bedeutet „Systematisierung“? Dies war eine der Schlüsselfragen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops am 16. November 2011 in Neu Delhi erfuhren und bearbeiteten. An diesem spannenden Ereignis nahmen Knotenpunktbeamte aus unseren Partnerstaaten, die Umsetzer lokaler Anpassungsprojekte in unseren Partnerstaaten und natürlich das gesamte CCA RAI-Team teil.

Shalini Kala, eine erfahrene Moderatorin von Systematisierungsübungen, führte uns durch den eintägigen Workshop und schaffte es mit einer ausgewogenen Mischung aus Präsentationen, Diskussionen und interaktiven Gruppenübungen mühelos, die verschiedenen Fragen des Publikums zu klären. Wir erfuhren, dass Systematisierung eine Methode des strukturierten Lernens aus Erfahrungen in Entwicklungsprojekten ist. Es ist ein partizipatorischer und selbstreflektierender Prozess, der von den Projektdurchführenden selbst durchgeführt wird, um durch die Identifizierung von Lessons Learned Wissen zu produzieren. Dieses Wissen wird in Informationsprodukte verschiedener Formate wie Berichte, Strategiepapiere, Filme oder Fotodokumentationen integriert, um die entwicklungspolitischen Erkenntnisse eines Projekts der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Methodik wurde hauptsächlich in Entwicklungsprojekten in Südamerika ab den 1960er Jahren entwickelt. In den letzten Jahren breitet sie sich aufgrund der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten immer mehr auf andere Entwicklungs- oder Schwellenländer in Afrika und Asien aus.

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